Hamburg, Januar 2008. Der Zweitmarkt für geschlossene Schiffsfonds wird noch transparenter: Seit Jahresbeginn 2008 steht Anlegern, die ihren Anteil an einer Schiffsbeteiligung am Zweitmarkt verkaufen wollen, ein Emissionshaus-übergreifender Standardvertrag zur Verfügung. Der Vertrag regelt alle wichtigen Fragen, die beim direkten Verkauf von Schiffsfonds-Anteilen an private oder institutionelle Käufer zu beachten sind, insbesondere die Modalitäten von Bezahlung und Eigentumsübertragung, die Ansprüche auf Auszahlungen aus dem laufenden Fondsbetrieb sowie die Frage der Nachhaftung nach dem Verkauf.
Die Standardisierung der Verkaufsverträge ist das Ergebnis einer Arbeitsgruppe des VGF Verband Geschlossene Fonds e.V., die auf Initiative des Emissionshauses Maritim Invest und des Maklers DSM einberufen wurde, und in der auch weitere namhafte Mitgliedsunternehmen des VGF mitgewirkt haben.
Die beiden marktführenden Häuser für Ankauf und Handel von Schiffsfondsanteilen am Zweitmarkt sind auch die ersten, die sich verpflichtet haben, den neuen Vertrag ab sofort für alle Direktverkäufe an Zweitmarktfonds zu verwenden. Weitere große Marktteilnehmer haben bereits Interesse signalisiert, den Vertrag ebenfalls zu übernehmen.
Die Arbeitsgruppe des VGF hatte sich zum Ziel gesetzt, den ausstiegswilligen Anlegern durch die Vereinheitlichung der Vertragsbedingungen noch mehr Sicherheit zu geben. „Der Zweitmarkt für Schiffsbeteiligungen ist immer noch ein sehr junger Markt, in dem sich viele Regelungen und Prozesse erst entwickeln müssen. Als größter Ankäufer in diesem Markt sehen wir uns hier in der Pflicht, diesen Prozess voranzutreiben und einen aktiven Beitrag zu leisten“, sagt Matthias J. Brinckman, Geschäftsführer von Maritim Invest. Philip Jörss, Geschäftsführer der DSM, ergänzt: „Mit dem neuen Vertragswerk haben wir erstmals Initiatoren-übergreifende, einheitliche Regeln für den An- und Verkauf von Schiffsfondsanteilen geschaffen. So geben wir dem Anleger mehr Sicherheit im Kontakt mit diesem wichtigen Marktsegment.“
„Mit dem Vertragsstandard wird mehr Professionalität in rechtlichen Fragen geschaffen. Anleger können sich dadurch in Zukunft noch besser auf Faktoren wie Preise und Service konzentrieren“, sagt Eric Romba, Hauptgeschäftsführer des VGF. Der VGF empfiehlt seinen Mitgliedern diesen Vertrag als branchenweiten Standard und stellt auf seiner Internetseite ein Muster mitsamt Erläuterungen zum Download bereit unter: www.vgf-online.de/themen/zweitmarkt
Im nächsten Schritt soll der neue Standardvertrag um die relevanten Klauseln für einen Verkauf von Schiffsfondsanteilen über eine Plattform erweitert werden.
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