Transparenz in der Altersvorsorge: Allianz Rentenkompass mit einer Million Nutzer

Die Allianz Lebensversicherung kann auf eine beachtliche Erfolgsgeschichte zurückblicken: Ihr Rentenkompass hat in fünf Jahren mehr als eine Million Nutzer erreicht. Das kostenlose Service-Tool bietet einen umfassenden Überblick über die zu erwartende Altersrente und hat sich als wertvolles Hilfsmittel für Vermittler und Kunden etabliert.

5 Jahre Rentenkompass: Ein Erfolg für die Rententransparenz

Der Rentenkompass der Allianz Lebensversicherung hat sich seit seinem Start vor fünf Jahren zu einem wichtigen Instrument für mehr Transparenz in der Altersvorsorge entwickelt. Mehr als eine Million Menschen nutzen inzwischen den kostenlosen Service, der sowohl in das Kundenportal "Meine Allianz" integriert als auch für Interessenten ohne Allianz Vertrag zugänglich ist. Rund 90.000 der Nutzer haben derzeit noch keinen Vertrag bei der Allianz.

Besonders wertvoll für Vermittler ist die ganzheitliche Sicht, die der Vorsorgekompass bietet: Er berechnet nicht nur Bruttowerte, sondern berücksichtigt auch Steuern und Sozialabgaben nach aktuellem Recht. So erhält der Nutzer eine realistische Annäherung an seine spätere Nettorente. Zusätzlich können Erträge aus Immobilien und anderen Vermögenswerten in die Berechnung einbezogen werden.

"Aus dem Stand können die wenigsten Menschen ihre eigene Vorsorgesituation einschätzen. Das führt dazu, dass sie in der Beratung unsicher sind, wie viel sie vorsorgen sollen. Wer aber Klarheit über die eigene Wunschrente und die Differenz zur bisherigen Vorsorge hat, agiert im Beratungsgespräch ganz anders", erklärt Ruedi Kubat, Vorstandsvorsitzender der Allianz Leben.

Aktuelle Erweiterungen und Funktionen

Seit seiner Einführung wurde der Rentenkompass kontinuierlich weiterentwickelt. So bietet die Anwendung seit gut einem Jahr auch einen Überblick über die eigene finanzielle Vorsorge für den Fall der Berufsunfähigkeit.

Aktuell steht die Integration der Daten aus der Digitalen Rentenübersicht (DRÜ) des Bundes im Fokus. Eine neue Upload-Funktion ermöglicht es, die Werte aus der DRÜ einfach in den Rentenkompass zu integrieren. So können Nutzer unter anderem herausfinden, wie sich Inflation und mögliche Abgaben auf die eigene Kaufkraft im Alter auswirken.

Alf Neumann, Vorstand Digitalisierung der Allianz Leben, betont: "Was uns immer wieder freut, ist das Feedback der Nutzer. Viele haben auch schon konkrete Wünsche für Weiterentwicklungen." Nicht alle Wünsche können zeitnah umgesetzt werden, einige stehen aber auch ganz oben auf der Prioritätenliste des Entwicklerteams.

Beratungsunterstützung für Vermittler

Der Rentenkompass hat sich als wertvolles Instrument für Vermittler etabliert. Viele setzen ihn oder eine Expertenversion der Anwendung gezielt in der eigenen Beratung ein. Er hilft, den Kunden die oft komplexen Zusammenhänge der Altersvorsorge transparenter zu vermitteln und konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Besonders intensiv wird der Rentenkompass von den 30- bis 50-Jährigen genutzt, um ihre Altersvorsorge zu überprüfen und den optimalen Zeitpunkt für den Renteneintritt zu planen.

Ernüchternde Zahlen zur Altersvorsorge

Die Daten des Rentenkompass zeigen deutlichen Handlungsbedarf bei der Altersvorsorge: Derzeit erreicht nur jeder zehnte Nutzer seine Wunschrente. Die durchschnittliche Wunschrente der männlichen Nutzer liegt bei 2.950 Euro netto, die der Nutzerinnen bei 2.215 Euro netto - gemessen an der heutigen Kaufkraft.

Unabhängig vom Geschlecht zeigt der Rentenkompass vor allem eines: Die gesetzliche Rente wird für die wenigsten ausreichen, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Die durchschnittliche Netto-Wunschrente der Nutzer ist mehr als doppelt so hoch wie die durchschnittlich gezahlte gesetzliche Brutto-Rente. Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung liegt der Zahlbetrag der gesetzlichen Rente für Männer im Jahr 2023 bei 1.427 Euro monatlich, für Frauen bei 936 Euro.

Der Rentenkompass steht allen Interessierten kostenlos online zur Verfügung.

Meilensteine des Rentenkompasses

  • Dezember 2019: Stiller Start
  • März 2020: Offizieller Start
  • September 2022: 500.000 Nutzer
  • Oktober 2022: Neuer Infobereich "Wissenswert"
  • Dezember 2023: Neuer Arbeitskraftabsicherungsrechner
  • November 2024: 1.000.000 Nutzer
  • Dezember 2024: Integration der DRÜ-Daten per Upload

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